Wenn man das Sofa teilt

Eine weitere Form der einfachen Unterkunft ist das Couchsurfing. Dabei bieten Wohnungseigentümer und Mieter an, einem Reisenden die Couch, ein Gästebett oder auch ein Zimmer gratis zur Verfügung zu stellen. Zum Konzept gehört auch, dass jemand, der einen Service in Anspruch nimmt, auch selbst ein Angebot machen muss. Das kann das eigene Sofa sein, aber auch die Bereitschaft, Gästen zum Beispiel die Stadt zu zeigen oder sich einfach zu einem Gespräch zu treffen.

Billig und sehr authentisch

Auf solchen Plattformen wird nicht mit Geld bezahlt. sondern wenn überhaupt mit einer Gegenleistung. Manche dieser Webseiten sind offen für jeden, andere sind geschlossene Communities. Oftmals wird aus Sicherheitsgründen die Kopie eines Ausweises oder ein anderer Identitätsnachweis verlangt. Der Vorteil dieser Form des Übernachtens ist, dass man mit Einheimischen in Kontakt kommt und vor allem nichts bezahlen muss. Zu den Nachteilen gehört, dass man nicht viel Privatsphäre hat und oft genug wirklich nur ein Sofa zum Schlafen hat. Das kann aber manchmal bequemer sein als ein Bett in einem billige Gästehaus. Und wer Ruhe sucht, hat in einem Privatzimmer ohnehin meist bessere Chancen als in einer populären Herberge, in der junge Touristen bis in die Nacht feiern

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